Musik...woll! 2016 Konzert

Musik...woll! 2016

Das Publikum war nicht zu bremsen!
Und wieder ist ein Jahr vergangen. Musik…woll! ging in die dritte Runde und dieses Mal setzte wir, der Musikverein Sundern noch einen drauf.
Der gute Ruf der beiden letzten Konzerte eilte bei dem diesjährigen Publikum wohl voraus, denn zu Beginn des Konzertes mussten bereits mehrere Stühle nachorganisiert werden, da die bereits gestellten nicht ausreichend Platz boten.
Wie gewohnt wurde das Konzert vom neu ernannten Ausbildungsorchester unter der Leitung von Mathilde Orgelmacher eröffnet, wo die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können unter Beweis stellen durften und unter anderem „Raiders March“ aus Indiana Jones musizierten. Auch die noch heranwachsenden Musiker verstehen es, was es heißt, ein richtiges Gespür bei der Programmauswahl aufzubringen. So wurde das Publikum mit einer Premiere überrascht, die besonders die jungen Musikerinnen und Musiker begeisterte.
Das Zusammenspiel vom Ausbildungsorchester und dem Hauptorchester mit „Thank you for the music“ von ABBA war ein wirklich gelungener Auftritt und leitete den Wechsel zum Hauptorchester ein.

Mit „Signature“ wurden dem Publikum die verschiedensten Klangspektren, umgeben von einer großartigen Lichtshow, nähergebracht. Man war gespannt darauf, was der weitere Konzertabend noch so zu bieten vermochte. An diesem Abend feierten viele Ereignisse Premiere. Björn Bergmann, der mittlerweile seit einem Jahr unser neuer Dirigent ist und bereits seinen erfolgreichen Einstand gegeben hat, löste auch die Konzertaufgabe mit Bravour. Weiter ging es mit der Filmmusik aus der Welt von „Robin Hood“, gefolgt von einer musikalisch inszenierten Reise mit dem Zug. Mit „Orient Express“ wurden die verschiedensten Geräusche eines herannahenden Zuges vertont, was musikalisch sicherlich kein leichtes Unterfangen war.
Die Zuschauer kamen an diesem Abend natürlich auch nicht zu kurz und durften ihre musikalische Ader beim Singen und Pfeifen des „kreuzfidelen Kupferschmiedes“ präsentieren, für rundum Abwechslung war also gesorgt. Die ersehnten Gesangseinlagen der letzten Konzerte kamen nun zum Einsatz und dies mit Marlena Otte, Peter Sommer und Kristin Krauskopf sogar in dreifacher Ausführung. Mit „Les Misérables“ gelang es uns, dem Publikum die tragische Schönheit der Musik noch ein Stück näher zu bringen. Die Überraschung des Abends bildeten die Ben Gallows Pipes & Drums aus Arnsberg. Mit der Melodie zur schottischen Nationalhymne „Scotland the Brave“ marschierten sie mit ihren Dudelsäcken im Zusammenspiel des Orchesters in die Schützenhalle ein und ernteten beim nachfolgenden „Arrival“ tosenden Applaus des Publikums.
Nach der Pause erklang das allseits bekannte Jazz Stück „Children of Sanchez“ mit einer Einlage vom Flügelhorn, wobei das Intro solange durch die Percussion und das Tiefblech wiederholt wurde, bis das ganze Orchester auf der Bühne Platz fand und dem Stück schließlich den vollen Klang schenkte. Nun war es mal wieder an der Zeit, den Spaßfaktor in die Höhe zu treiben. Der von Mnozil Brass extra für Blasorchester geschriebene „Florentiner Marsch“ wurde durch überaus anschauliche, komödiantische Einlagen performt, wobei jeder Satz mitsamt dem Dirigenten auf seine Kosten kam.
Mit der flotten "Katharinenpolka" durften nun auch die Egerländerfans ein wenig mitschunkeln, was nach dem Stück allerdings wieder schnell Geschichte wurde, denn die Pipes & Drums aus dem ersten Teil kamen natürlich wieder zum Vorschein und faszinierten die Gäste mit „Highland Cathedral“. Mit diesem Klassiker sollte eigentlich das offizielle Ende des Konzerts besiegelt werden, doch das Publikum war nicht zu bremsen und unter Standing Ovations wurde lautstark nach Zugaben verlangt. Das traditionelle „Music“, komponiert von John Miles, wurde dieses Jahr erstmals mit Gesang aufgeführt und mit einer phänomenalen Lichtshow untermalt.
Den krönenden Abschluss bildete, wie in den beiden Jahren zuvor, dass in Nuttlar an Popularität gewonnene Stück, „Tränen lügen nicht“. Buchstäblich jeder in der Halle, ob Musiker oder einfach nur stiller Genießer, konnte nicht anders, als mitzusingen. Gänsehaut pur!
Schließlich war Jump! an der Reihe, die Stimmung am Laufen zu halten und den Abend zu einem Unvergesslichen zu machen.

Konzertprogramm:

Ausbildungsorchester Hauptorchester
  • Prelude aus dem Te Deum
  • Coconut Song
  • Raiders March
  • La Bamba
  • Thank you for the Music
  • Signature
  • Robin Hood
  • Orient Express
  • Der Kreuzfidele Kupferschmied
  • Les Miserables
  • Scotland the Brave
  • Arrival
  • Children of Sanchez
  • Symphonic Marches
  • Something Stupid
  • Eigthies Flashback
  • Florentiner Marsch
  • Katharinenpolka
  • Highland Cathedral